HÄMODYNAMIK-MONITORING MITTELS FINGERSENSOR

Blutdruck, Herzzeitvolumen und Flüssigkeitsmanagement
für Eingriffe mit moderatem
und niedrigem Risiko

CNAP® Monitor

Der CNAP® Monitor liefert erweiterte hämodynamische Informationen über den nicht-invasiven, wiederverwendbaren CNAP® Fingersensor. Er unterstützt Ihr zielgerichtetes Flüssigkeitsmanagement immer dann, wenn ein arterieller Zugang nicht indiziert ist.

cardiology

HYPOTONIE VERMEIDEN

Perioperative Komplikationen wie akutes Nierenversagen (AKI), Myokardinfarkt (MCI) und Herzkomplikationen stehen im Zusammenhang mit Hypotonie(1). Die Verwendung einer kontinuierlichen nicht-invasiven Blutdrucküberwachung kann dazu beitragen, eine intraoperative Hypotonie zu verhindern. 

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KOMPLIKATIONEN REDUZIEREN

Reduzieren Sie postoperative Komplikationen um bis zu 34 % und Infektionen um bis zu 61 %, selbst bei Operationen mit niedrigem und mittlerem Risiko, indem Sie ein individualisiertes, zielgerichtetes Flüssigkeitsmanagement anwenden(2)

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THERAPIEERGEBNIS VERBESSERN

Verbesserung des Ergebnisses nach der Operation und Verkürzung des Krankenhausaufenthalts um 1,16 Tage durch Reduktion von Komplikationen. (3)

ETABLIERTESTE NICHT-INVASIVE BLUTDRUCK- & HÄMODYNAMIKMESSUNG

Einzigartige Kombination aus nicht-invasivem & kontinuierlichem

IHRE WAHL FÜR NICHT-INVASIVE HÄMODYNAMISCHE ÜBERWACHUNG

Der CNAP® Monitor bietet ein einzigartiges Set von Parametern zur Unterstützung Ihrer täglichen Routine – alles nicht-invasiv und kontinuierlich und  ermöglicht ein perioperatives Flüssigkeitsmanagement auch bei Patienten und Operationen mit niedrigem und mittlerem Risiko.

Der CNAP® Monitor erleichtert eine hämodynamische Überwachung:

Alle Parameter werden vom CNAP® Fingersensor bereitgestellt.

Simple and non-invasive!

Beliebteste Fingerblutdruckmessung für nicht-invasive, kontinuierliche Hämodynamik.

CNAP® TechnologieMehr als 1.000 von Fachkollegen geprüfte Publikationen belegen, dass die CNAP®-Technologie sowohl in der Forschung als auch im klinischen Umfeld die beliebteste Methode zur kontinuierlichen, nicht-invasiven Messung des Fingerblutdrucks und der Hämodynamik ist.

Mehr als 5.500 Kunden weltweit und führende globale Partner vertrauen auf unsere über 20-jährige Erfahrung in der nicht-invasiven hämodynamischen Überwachung.

Nicht-invasive, kontinuierliche Messung von Blutdruck, Herzzeitvolumen, Schlagvolumen und zusätzliche erweiterte hämodynamische Marker werden mithilfe der CNAP®-Technologie am Finger gemessen. Lesen Sie weiter …

ETABLIERTE ANWENDUNGEN

Wo nicht-invasive, kontinuierliche Technologie das Therapieergebnis verbessert.

Der CNAP® Fingersensor bietet eine einzigartige Kombination von nicht-invasiven und kontinuierlichen Blutdruck-, Herzzeitvolumen- und dynamischen Flüssigkeitsparametern.

Daher ist der CNAP® Monitor das ideale Tool für personalisiertes Flüssigkeitsmanagement bei Eingriffen mit moderatem oder geringem Risiko.(4)

Full characterization of fluid responsiveness requires consideration of the type, amount and timing of fluid as well as the expected change in stroke volume. The best method of measuring fluid responsiveness is a continuous or rapidly repeatable measure of stroke volume.[…] Alternative methods for predicting fluid responsiveness include stroke volume variation (SVV), pulse pressure variation (PPV), systolic pressure variation (SPV), and (in certain mechanically ventilated patients) end-expiratory occlusion test and respiratory systolic variation test.(4)

Eine intraoperative Hypotonie kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie etwa Myokardschäden, akuten Nierenschäden und sogar zum Tod führen. In der postoperativen Phase tritt Hypotonie häufig auf, bleibt jedoch in der stationären Pflegeumgebung weitgehend unentdeckt. Herzschädigungen und erhöhte Mortalität treten hier scheinbar unabhängig davon auf . Intensivpatienten reagieren besonders empfindlich auf Hypotonie, wobei das Risiko bei Blutdruckwerten zu liegen scheint, die zuvor als normal angesehen wurden.(5)

Bei rechtzeitiger Erkennung hypotensiver Episoden, können Komplikationen reduziert oder sogar vermieden werden.

Es ist daher wichtig, intraoperative Ereignisse, welche  Morbidität und Mortalität vorhersagen, zu verstehen. Die perioperative Versorgung von chirurgischen Patienten könnte verbessert werden, indem unerwünschte Ereignisse entweder verhindert oder entsprechende Behandlungen unmittelbar eingeleitet werden.(1)

Die nicht-invasive CNAP® Blutdruckmessung verbessert die perioperative Überwachung und bietet erweiterte hämodynamische Informationen auch bei Operationen mit geringem und mittlerem Risiko. Durch die kontinuierliche Blutdrucküberwachung können hypotensive  Phasen im Vergleich zur intermittierenden NBP-Überwachung früher erkannt werden, was zur Verbesserung der Patientensicherheit beiträgt. (6)

 

Eine schnelle Änderung des hämodynamischen Status erfordert eine tägliche Untersuchung zum Zwecke einer individualisierten Behandlung unter Verwendung funktioneller hämodynamischer Tests wie „Passive Leg Raising“, „End Expiratory Occlusion Test“ und „Mini Fluid Challenge“ am Krankenbett.

Darüber hinaus kann durch das komplexe Zusammenspiel von Atmung, rechtsventrikulärer Funktion und anderen kardiovaskulären Faktoren ein therapeutischer Konflikt zwischen konservativem Flüssigkeitsmanagement vs. Hypovolämie bereits ab einem frühen Stadium von COVID-19 entstehen (zu viel vs. zu wenig Flüssigkeit).

Der CNAP® Monitor liefert essenzielles Feedback zu allen funktionellen hämodynamischen Tests, um die Volumenexpansion bei Patienten ohne Indikationen für einen arteriellen Zugang, zu steuern:

  • unterstützt medizinisches Fachpersonal, um fundierte Entscheidungen im Zusammenhang mit hämodynamischem Management zu treffen
  • hilft bei der Steuerung des konservativen Flüssigkeitsmanagements und verhindert gleichzeitig eine Hypovolämie
  • vereinfacht die tägliche Untersuchung und individualisierte Behandlung
  • schnelle und einfache Anwendung mit minimalem Schulungsaufwand
  • keine Belastung für Patienten
  • Unterstützung für medizinisches Fachpersonal in der täglichen Routine
  • frühzeitige Erkennung, um eine Verschlechterung des Krankheitsverlaufes zu verhindern

Der CNAP® Monitor ist ein einfach zu bedienendes  Gerät, um Ihre Forschungsarbeiten mit hämodynamischen Parametern zu erweitern. Er wird aus den folgenden Gründen sehr geschätzt:

 
Anwendungsbeispiel aus der Psychophysiologie:

Blutdruck, Herzzeitvolumen und systemischer Gefäßwiderstand sind wichtig für die Beurteilung von positivem oder negativem Stress durch Herausforderung und Bedrohung in der psychophysiologischen Forschung („Threat“ or „ Challenge“-Modell). (7,8,9)

adaptiert aus Blascovich et al. (9)

Einzigartige Produkte für
Einzigartige Kunden

Unser Ziel ist es, auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen, und ihnen den klinischen Alltag oder ihre wissenschaftliche Arbeit zu erleichtern. Die stetig wachsende Zahl treuer Kunden bestätigt das Vertrauen in unsere Technologie.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte!

Woher bekommt CNAP® die kontinuierlichen Werte?
Die kontinuierlichen Werte kommen vom CNAP® Fingersensor. Die interne NBP-Manschette liefert lediglich Referenzwerte für die Kalibrierung auf den Oberarmdruck auf Herzhöhe.
Wie genau ist der CNAP® Monitor im Vergleich zum arteriellen Zugang?

Zahlreiche Studien mit verschiedenen chirurgischen Patientenpopulationen zeigen einen Bias +/- SD für den mittleren Blutdruck (MAP) von -0,29 +/- 7,87 mmHg.(10)

Systolischer, diastolischer und mittlerer Blutdruck aus der CNAP® Messung erfüllen die ISO 81060-2 Standards für Blutdruckmessung (BIAS 5mmHg, SD 8 mmHg).

Ich verwende immer einen arteriellen Zugang – sollte ich stattdessen CNAP® verwenden?
  • Bei Patienten, bei denen der arterielle Zugang nur zur Blutdrucküberwachung verwendet wird, ohne dass eine Blutgasentnahme erforderlich ist, kann CNAP® die kontinuierliche Blutdruckmessung auch nicht-invasiv zur Verfügung stellen.
  • CNAP® kann zusätzlich zur Blutdrucküberwachung mittels arteriellem Zugang eingesetzt werden, um erweiterte hämodynamische Parameter wie SV, HZV und SVR zu liefern.
Wie misst der CNAP® Monitor das Herzzeitvolumen ohne jeglichen invasiven Zugang?

Der CNAP® Monitor HD wendet die allgemein gebräuchliche  Pulskonturanalyse (PKA) auf das nicht-invasive Blutdrucksignal (CNAP® Fingersensor) an. Die PKA berechnet das Schlagvolumen (SV) aus der Blutdruckkurve. Das Herzzeitvolumen (HZV) wird durch Schlagvolumen (SV) mal Herzfrequenz (HR) berechnet.

Warum wird bei CNAP® eine NBP-Manschette verwendet?
  • CNAP® misst den Blutdruck kontinuierlich an der Fingerarterie.
  • Die Kalibrierung auf Herzhöhe wird mit der integrierten NBP-Manschette erzielt (Kalibrierung auf Oberarmdruck).
  • Bei einer Repositionierung des Patienten, der Finger oder der Hand empfehlen wir ein NBP-Rekalibration, um hydrostatische Offsets zu eliminieren.
Kann CNAP® auch bei Belastungstests verwendet werden?
  • Ja, CNAP® kann bei Belastungstests verwendet werden, sofern die mit dem CNAP® Fingersensor verwendete Hand nicht zur Faust geballt wird und der Sensor in einer konstanten Position zum Herzen gehalten wird (konstanter hydrostatischer Offset).
  • Fingerbewegungen, die Änderungen der Position des Fingersensors bewirken, können zu Artefakten führen und sind zu vermeiden.
  • Verwenden Sie eine Armschlinge oder Armauflage, um den Arm in einer konstanten Position zu halten.

HÄMODYNAMISCHES MONITORING MITTELS FINGERSENSOR

Kontinuierliches, nicht-invasives Blutdruck-, Herzzeitvolumen- und Flüssigkeitsmanagement
jetzt auch für Operationen mit mittlerem und niedrigem Risiko.

Referenzen:

(1) Kurz, A., Turan, A., Rodseth, R. N., Cywinski, J., Thabane, L., Ph, D., & Sessler, D. I. (2013). Relationship between Intraoperative Mean Arterial Pressure and Clinical Outcomes after Noncardiac Surgery. Anesthesiology, (3), 507–515.

(2) Benes, J., et al. (2015). Fluid management guided by a continuous non-invasive arterial pressure device is associated with decreased postoperative morbidity after total knee and hip replacement. BMC Anesthesiology, 15(1), 148. doi:10.1186/s12871-015-0131-8

(3) Grocott, M. P. W., Dushianthan, a, Hamilton, M. a, Mythen, M. G., Harrison, D., & Rowan, K. (2013). Perioperative increase in global blood flow to explicit defined goals and outcomes after surgery: a Cochrane Systematic Review. British Journal of Anaesthesia, 111(4), 535–548.

(4) Martin GS, Kaufman DA, Marik PE, Shapiro NI, Levett DZH, Whittle J, MacLeod DB, Chappell D, Lacey J, Woodcock T, Mitchell K, Malbrain MLNG, Woodcock TM, Martin D, Imray CHE, Manning MW, Howe H, Grocott MPW, Mythen MG, Gan TJ, Miller TE. Perioperative Quality Initiative (POQI) consensus statement on fundamental concepts in perioperative fluid management: fluid responsiveness and venous capacitance. Perioper Med (Lond). 2020 Apr 21;9:12. doi: 10.1186/s13741-020-00142-8. PMID: 32337020; PMCID: PMC7171743.

(5) Ruetzler K, Khanna AK, Sessler DI. Myocardial Injury After Noncardiac Surgery: Preoperative, Intraoperative, and Postoperative Aspects, Implications, and Directions. Anesth Analg. 2020 Jul;131(1):173-186. doi: 10.1213/ANE.0000000000004567. PMID: 31880630.

(6) Nicklas JY, Beckmann D, Killat J, Petzoldt M, Reuter DA, Rösch T, Saugel B. Continuous noninvasive arterial blood pressure monitoring using the vascular unloading technology during complex gastrointestinal endoscopy: a prospective observational study. J Clin Monit Comput. 2019 Feb;33(1):25-30. doi: 10.1007/s10877-018-0131-6. Epub 2018 Mar 20. PMID: 29556885.

(7) Kirby, L. D., & Wright, R. A. (2003). Cardiovascular correlates of challenge and threat appraisals: A critical examination of the Biopsychosocial Analysis. Personality and Social Psychology Bulletin, 7, 216-233.

(8) Tomaka, J., Blascovich, J., Kelsey, R. M., & Leitten, C. L. (1993). Subjective, physiological, and behavioral effects of threat and challenge appraisal. Journal of Personality and Social Psychology, 65, 248-260.

(9) Blascovich J, Mendes WB, Hunter SB, Salomon K. Social „facilitation“ as challenge and threat. J Pers Soc Psychol. 1999 Jul;77(1):68-77. doi: 10.1037//0022-3514.77.1.68. PMID: 10434409

(10) Gewichteter Durchschnitt aus Ergebnissen von 15 Studien mit CNAP® bei mehr als 1,000 Patienten in OP und Intensiv-Settings. (Jeleazcov 2010, Hahn 2012, Biais 2010, Wagner 2015, Kako 2013, Tobias 2014, Ilies 2015, Ilies 2012, Smolle 2015, Lakhal 2016, Dewhirst 2013, Kumar 2015, Jagadeesh 2012); Die detaillierte Liste der Publikationen kann bei CNSystems angefragt werden.